Herzlich willkommen zur musikalischen Saison 2016

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daniela hunziker 2016Liebe Musikfreunde

Herzlichst lade ich Sie zu den Sonaare-Konzerten 2016 im Golattikeller und im Restaurant Roggenhausen (einmalig im Juli) in Aarau ein. Auch diesmal erwarten Sie 10 Konzert-Perlen; Raritäten auf höchstem künstlerischem Niveau - selten und Vielgehörtes, dargeboten von hochkarätigen Musikerinnen und Musikern mit internationalem Flair und teilweise Wurzeln im Kanton Aargau.

Ob das seltene Instrument Baryton, eine Oper im Wohnzimmerformat, bekannte Melodien für dich und mich, das berühmte Forellenquintett, eine musikalische Geschichte vom Karneval der Tiere oder ein traditioneller Appenzeller-Abend, ein preisgekröntes Bläserquintett, wilde und melancholische Zigeunermusik oder russische Cellomusik zum Träumen: Für jeden Geschmack und für alle Ohren und Augen ist etwas dabei!

Ich freue mich, Sie im Golattikeller Aarau bei einem Konzert zu begrüssen.

Herzliche Grüsse
Daniela Roos-Hunziker
künstlerische Leitung

LA SERVA PADRONA

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Wiener Wohnzimmeroper
Oper zum Angreifen

Nachdem der Golattikeller vor zwei Wochen in einen Jazzkeller verwandelt wurde, war heuer zum Abschluss der Saison 2016 die Theatersparte an der Reihe. Direkt aus Wien beglückten die Sopranistin Teresa Sophie Puhrer (Serpina), der Bariton Alexander Puhrer (Uberto) und die Schauspielerin Verena Leitner (Vespina) das verzückte Publikum. Dies mit dem als Wohnzimmeroper inszenierten und hervorragend gesungenem und gespielten Singspiel "La serva padrona" von Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736). Musikalisch passend untermalt wurde das witzige und für seine Zeit gewagt emanzipierte Stück von den Instrumentalisten Matthias Steiner (Violine), Silvia Meier (Violoncello) und Christina Kunz (Cembalo). Die drei Musiker waren es auch, die das Publikum vor der Wohnzimmeroper mit Pergolesis Violinkonzert so richtig in Stimmung brachten. Es war wiederum ein gelungener Abend im gefüllten Golattikeller, der auch für die Saison 2017 nur das Beste verspricht. (sl)

PETITE FLEUR

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STREEO
Bekannte Melodien für dich und mich

Während den Sommerferien ist in Aarau bekanntlich ja kaum etwas los, dafür gibt es im Golattikeller manch einen musikalischn Leckerbissen zu entdecken. An diesem schwülwarmen Abend war es das Trio Streeo (Street meets Trio), welches den vollen und entsprechend warmen Golattikeller mit Spielwitz und lustigen Anekdoten zu erheitern vermochte. Lukas Roos (Klarinette/Bassklarinette), Manuel Pasquinelli (bewegliche Perkussion) und Andrey Tatarinets (Kontrabass) beeindruckten mit feinfühlig interpretierten und jazzig arrangierten Klassikern von "What a wonderful World" bis "Pipi Langstrumpf" das zumeist klassische Musik gewohnte Publikum. Dieses fühlte ob dieser Vielfalt an bekannten Melodien aus Swing, Tango, Bossa Nova, Blues und Jazz manch eine schöne oder auch besinnliche Erinnerung in sich hochkeimen und klatschte fleissig Zwischenbeifall, ganz nach Jazz-Manier. Und so wurde aus dem Golattikeller nebst dem besten Klassik-Keller Aaraus für einmal auch der beste Jazz-Keller Aaraus. (sl)

CCLXXV

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Esterházy Ensemble
Zum 275. Geburtstag von Luigi Tomasini

Am 15. Juli war das Wiener Esterházy Ensemble zu Gast in Aarau. Wieder war der Golattikeller bis auf den letzten Platz besetzt und interessiert lauschte das Publikum der seltenen Instrumentenkombination von Viola, Barockcello und Bariton. Das Baryton ist verwandt mit der Viola da Gamba, hat 6-7 Spielsaiten und 9-28 Resonanzsaiten, sowie jenes von Michael Brüssing einen wunderschön geschnitzten Kopf. Ob im Duo oder im Trio, die heitere Musik von J. Haydn, L. Tomasini und  C. Fr. Abel, virtuos und kammermusikalisch wunderbar aufeinander eingespielt, beeindruckte und begeisterte das Publikum. Michael Brüssing - Baryton // András Bolyki  - Viola // Mária Andrásfálvy Brüssing  - Violoncello ergänzten das Programm mit witzigen und interessanten Anekdoten aus der Zeit des Fürsten Nikolaus Esterházy. (dr)

APPENZELLER-ABEND

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Alderbuebe
Beschwingte und fröhliche Volksmusik aus dem Appenzellerland

An diesem lauschigen Sommerabend lud Sonaare zum zweijährlichen Volksmusikmusikabend ins Restaurant Roggenhausen ein. Und dieses Jahr waren die Appenzeller dran, sowohl für den Gaumen als auch für die Ohren. Nachdem die Terrasse vom Restaurant bis auf den letzten Platz gefüllt war und schon die ersten vorzüglichen Chäs-Hörnli mit Apfelmus, Chäs-Schoppe mit Salat oder Chäs-Flade mit Salat serviert wurden, ertönten bereits die ersten volksmusikalischen Leckerbissen aus dem Appenzellerland. Die Alder Buebe fanden den Weg vom schönen Ausserrhoden ins Rüebliland und begeisterten mit Hackbrett/Klavier (Walter Alder), Violine (Michael Bösch), Akkordeon (Roman Hersche) und Kontrabass (Köbi Schiess) das Publikum. Und nachdem zu einem schönen Zäuerli auch noch die Taler geschwungen wurden, fanden sich die ersten Paare auf der engen Terrasse zu einem Tänzlein ein. So verging der warme Abend mit Appenzeller Volksmusik und anderen beschwingten Stücken wie „Czardas“ und „Heinzelmännchens Wachtparade“ wie im Fluge und glücklich und wohlgenährt kehrten die Besucher von Roggenhausen nach Hause zurück. (sl)

RUSSIAN MEMORIES

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Duo Grüebler / Chitadze
Innige Musik aus Russland zum Träumen

Am vergangenen Freitag, einem wunderschönen Sommerabend, musizierten die beiden jungen und international tätigen Solistinnen, Cécile Grüebler (Violoncello) und Tamara Chitadze (Flügel), im vollbesetzten Golattikeller. Ihr feinfühliges, ausgereiftes, natürliches und leidenschaftliches Spiel begeisterte nicht nur restlos, es berührte mit jedem Ton die Herzen des Publikums. Virtuose Läufe am Flügel, singender und wunderschöner Celloklang, witzige Musikalität, dann wieder sinnliche, verträumte Passagen; nach tosendem Applaus verliessen die Konzertbesucher an diesem Abend ergriffen und beglückt den Golattikeller. (dh)

EMPUJÓN

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Cuerdas Gitarrenquartett
Musik fürs Herz

An diesem lauen Frühlingsabend wehte ein neuer Klang durch den Golattikeller, wie er anlässlich der Sonaare-Konzerte und auch sonst wo eher selten zu hören ist. Es war der farbenfrohe, variantenreiche und sehr fein und stimmig erzeugte Klang des klassischen Gitarrenquartetts Cuerdas (Helen Büchler, Stefanie Schnider, Elise Tricoteaux und Marek Wetzel). Mit ihrem kommentierten Konzert und den teilweise eigens arrangierten Werken aus verschiedenen Epochen, Ländern und Stilen boten sie dem zahlreich erschienenen Publikum ein besonderes Hörerlebnis und brachten manch einem die klassische Gitarre einiges näher. (sl)

NACHT MUSIQUE

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NEXUS reed quintet
Eindrucksvolle Klangerlebnisse mit einem ganz besonderen Holzbläserquintett

An diesem kühlen aber sonnigen Aprilabend entschieden sich wiederum über 100 Musikliebhaber, nach Aarau in den Golattikeller zu pilgern. Und dies nicht ohne Grund. Das junge, international ausgezeichnete Holzbläserquintett NEXUS reed quintet war auf Besuch und verzückte mit Präzision, Virtuosität und Vielfalt. Die selten gehörte, bestens harmonierende und eingespielte Besetzung mit Oboe (Marita Kohler), Klarinette (Annatina Kull), Saxofon (Sandro Blank), Bassklarinette (Nicola Katz) und Fagott (Maurus Conte) zog alle in ihren Bann und liess immer wieder ein Raunen durch das Gewölbe gehen. So begeisterten die jungen Musiker das jung gebliebene Publikum mit Stücken von J.S. Bach und W.A. Mozart über E. Grieg bis zu den bekannt jazzigen, eigens arrangierten Klängen von L. Bernstein. Wahrlich eine Nacht der Musique! (sl)

FORELLENQUINTETT

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Klavierquintett
Berühmte Werke von Franz Schubert und Gustav Mahler

"Juhui, endlich wieder Sonaare-Saison!" Das dachten sich bereits einige Tage vor dem Konzert wohl schon viele, denn die Saisoneröffnung im Golattikeller zu Aarau war im Nu ausverkauft. Und die, welche rechtzeitig ein Ticket ergattern konnten, wurden einmal mehr nicht enttäuscht. Das extra für dieses Konzert formierte Ensemble mit der Pianistin Judith Flury, Christina Gallati an der Violine, Hannes Bärtschi an der Viola, dem Cellisten Daniel Schaerer und Kaspar Wirz am Kontrabass, verzauberte den prall gefüllten Saal mit meisterhafter Interpretation von Mahlers und Schuberts Meisterwerken. Fröhlich und unbeschwert kam das Forellenthema daher, beschwingt und mit spürbarer Hingabe musizieren die fünf Künstler und verabschiedeten sich nach tosendem Beifall mit einem Arrangement von Haydns Abschieds-Sinfonie. Wahrlich eine gelungene Saisoneröffnung, die für die kommenden Konzerte Grossartiges verspricht! (sl)

NOMADES

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Musique Simili
Eine musikalische Fata Morgana

Wieder bis auf den letzten Platz besetzt war der Golattikeller beim vergangenen Konzert mit musique simili. Diesmal war sogar ein Geburtstagsjubilar mit seiner Gesellschaft anwesend. Die Bühne war zum Beduinenzelt geworden, das Publikum erlebte Geschichten, Schattenspiele und im Herzen ergreifende Musik der Nomaden „musique simili“. Mit Akkordeon, Kontrabass, Violinen, Gesang und Trommel, einem Sandsturm in der Wüste, einem Drachen, der in die Weite flog; berührende Geschichten, musikalisch erzählt, virtuos und sehnsüchtig und immer auf höchstem Niveau. Das Publikum dankte mit frenetischem Applaus und war sichtlich ergriffen. Musique simili: Line Loddo - Gesang, Kontrabass, Violine, Trommel // Juliette Du Pasquier - Violine, Kontrabass & Gesang, Schattenspiele // Marc Hänsenberger – Akkordeon & Gesang. (dh)