Herzlich willkommen zur musikalischen Saison 2016

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daniela hunziker 2016Liebe Musikfreunde

Herzlichst lade ich Sie zu den Sonaare-Konzerten 2016 im Golattikeller und im Restaurant Roggenhausen (einmalig im Juli) in Aarau ein. Auch diesmal erwarten Sie 10 Konzert-Perlen; Raritäten auf höchstem künstlerischem Niveau - selten und Vielgehörtes, dargeboten von hochkarätigen Musikerinnen und Musikern mit internationalem Flair und teilweise Wurzeln im Kanton Aargau.

Ob das seltene Instrument Baryton, eine Oper im Wohnzimmerformat, bekannte Melodien für dich und mich, das berühmte Forellenquintett, eine musikalische Geschichte vom Karneval der Tiere oder ein traditioneller Appenzeller-Abend, ein preisgekröntes Bläserquintett, wilde und melancholische Zigeunermusik oder russische Cellomusik zum Träumen: Für jeden Geschmack und für alle Ohren und Augen ist etwas dabei!

Ich freue mich, Sie im Golattikeller Aarau bei einem Konzert zu begrüssen.

Herzliche Grüsse
Daniela Roos-Hunziker
künstlerische Leitung

APPENZELLER-ABEND

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Alderbuebe
Beschwingte und fröhliche Volksmusik aus dem Appenzellerland

An diesem lauschigen Sommerabend lud Sonaare zum zweijährlichen Volksmusikmusikabend ins Restaurant Roggenhausen ein. Und dieses Jahr waren die Appenzeller dran, sowohl für den Gaumen als auch für die Ohren. Nachdem die Terrasse vom Restaurant bis auf den letzten Platz gefüllt war und schon die ersten vorzüglichen Chäs-Hörnli mit Apfelmus, Chäs-Schoppe mit Salat oder Chäs-Flade mit Salat serviert wurden, ertönten bereits die ersten volksmusikalischen Leckerbissen aus dem Appenzellerland. Die Alder Buebe fanden den Weg vom schönen Ausserrhoden ins Rüebliland und begeisterten mit Hackbrett/Klavier (Walter Alder), Violine (Michael Bösch), Akkordeon (Roman Hersche) und Kontrabass (Köbi Schiess) das Publikum. Und nachdem zu einem schönen Zäuerli auch noch die Taler geschwungen wurden, fanden sich die ersten Paare auf der engen Terrasse zu einem Tänzlein ein. So verging der warme Abend mit Appenzeller Volksmusik und anderen beschwingten Stücken wie „Czardas“ und „Heinzelmännchens Wachtparade“ wie im Fluge und glücklich und wohlgenährt kehrten die Besucher von Roggenhausen nach Hause zurück. (sl)

RUSSIAN MEMORIES

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Duo Grüebler / Chitadze
Innige Musik aus Russland zum Träumen

Am vergangenen Freitag, einem wunderschönen Sommerabend, musizierten die beiden jungen und international tätigen Solistinnen, Cécile Grüebler (Violoncello) und Tamara Chitadze (Flügel), im vollbesetzten Golattikeller. Ihr feinfühliges, ausgereiftes, natürliches und leidenschaftliches Spiel begeisterte nicht nur restlos, es berührte mit jedem Ton die Herzen des Publikums. Virtuose Läufe am Flügel, singender und wunderschöner Celloklang, witzige Musikalität, dann wieder sinnliche, verträumte Passagen; nach tosendem Applaus verliessen die Konzertbesucher an diesem Abend ergriffen und beglückt den Golattikeller. (dh)

EMPUJÓN

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Cuerdas Gitarrenquartett
Musik fürs Herz

An diesem lauen Frühlingsabend wehte ein neuer Klang durch den Golattikeller, wie er anlässlich der Sonaare-Konzerte und auch sonst wo eher selten zu hören ist. Es war der farbenfrohe, variantenreiche und sehr fein und stimmig erzeugte Klang des klassischen Gitarrenquartetts Cuerdas (Helen Büchler, Stefanie Schnider, Elise Tricoteaux und Marek Wetzel). Mit ihrem kommentierten Konzert und den teilweise eigens arrangierten Werken aus verschiedenen Epochen, Ländern und Stilen boten sie dem zahlreich erschienenen Publikum ein besonderes Hörerlebnis und brachten manch einem die klassische Gitarre einiges näher. (sl)

NACHT MUSIQUE

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NEXUS reed quintet
Eindrucksvolle Klangerlebnisse mit einem ganz besonderen Holzbläserquintett

An diesem kühlen aber sonnigen Aprilabend entschieden sich wiederum über 100 Musikliebhaber, nach Aarau in den Golattikeller zu pilgern. Und dies nicht ohne Grund. Das junge, international ausgezeichnete Holzbläserquintett NEXUS reed quintet war auf Besuch und verzückte mit Präzision, Virtuosität und Vielfalt. Die selten gehörte, bestens harmonierende und eingespielte Besetzung mit Oboe (Marita Kohler), Klarinette (Annatina Kull), Saxofon (Sandro Blank), Bassklarinette (Nicola Katz) und Fagott (Maurus Conte) zog alle in ihren Bann und liess immer wieder ein Raunen durch das Gewölbe gehen. So begeisterten die jungen Musiker das jung gebliebene Publikum mit Stücken von J.S. Bach und W.A. Mozart über E. Grieg bis zu den bekannt jazzigen, eigens arrangierten Klängen von L. Bernstein. Wahrlich eine Nacht der Musique! (sl)

NOMADES

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Musique Simili
Eine musikalische Fata Morgana

Wieder bis auf den letzten Platz besetzt war der Golattikeller beim vergangenen Konzert mit musique simili. Diesmal war sogar ein Geburtstagsjubilar mit seiner Gesellschaft anwesend. Die Bühne war zum Beduinenzelt geworden, das Publikum erlebte Geschichten, Schattenspiele und im Herzen ergreifende Musik der Nomaden „musique simili“. Mit Akkordeon, Kontrabass, Violinen, Gesang und Trommel, einem Sandsturm in der Wüste, einem Drachen, der in die Weite flog; berührende Geschichten, musikalisch erzählt, virtuos und sehnsüchtig und immer auf höchstem Niveau. Das Publikum dankte mit frenetischem Applaus und war sichtlich ergriffen. Musique simili: Line Loddo - Gesang, Kontrabass, Violine, Trommel // Juliette Du Pasquier - Violine, Kontrabass & Gesang, Schattenspiele // Marc Hänsenberger – Akkordeon & Gesang. (dh)

Der Karneval der Tiere

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Duo Escarlata
Ein musikalisches Fest

Wenn Daniela Hunziker im Golattikeller einmal nicht die Sonaare-Kasse betreut und das Konzert ansagt, dann ist sie entweder krank oder sie steht selber auf der Bühne. So war es an diesem lauen Winterabend wieder einmal an der Zeit, statt ihrer Ansagekünste ihre Virtuosität am Cello bestaunen zu dürfen. Zusammen mit der nicht minder virtuosen Ina Callejas-Hofmann am Akkordeon und dem fabelhaften Erzähler Felix Bierich gelang es ihr hervorragend, die Zuhörer nicht nur in den Golattikeller zu locken, sondern sie auch noch in das herrlich bunte Reich der Tiere zu entführen. Fasziniert lauschte der ausverkaufte Saal dem Auftritt des Königs der Tiere, dem Tanz der Schildkröten, dem Hüpfen der Kängurus, dem Kuckuck aus dem Hintergrund, und ja – endlich – dem Auftritt des Schwans... Alle im Saal anwesenden Generationen, vom Baby bis zur Urgrossmama, waren entzückt ab der Vielfalt der Klänge, die dem Violoncello und dem Akkordeon entlockt werden konnten. Dem Duo Escarlata und Felix Bierich ist ein Arrangement geglückt, das wahrlich Seinesgleichen sucht! (sl)

FORELLENQUINTETT

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Klavierquintett
Berühmte Werke von Franz Schubert und Gustav Mahler

"Juhui, endlich wieder Sonaare-Saison!" Das dachten sich bereits einige Tage vor dem Konzert wohl schon viele, denn die Saisoneröffnung im Golattikeller zu Aarau war im Nu ausverkauft. Und die, welche rechtzeitig ein Ticket ergattern konnten, wurden einmal mehr nicht enttäuscht. Das extra für dieses Konzert formierte Ensemble mit der Pianistin Judith Flury, Christina Gallati an der Violine, Hannes Bärtschi an der Viola, dem Cellisten Daniel Schaerer und Kaspar Wirz am Kontrabass, verzauberte den prall gefüllten Saal mit meisterhafter Interpretation von Mahlers und Schuberts Meisterwerken. Fröhlich und unbeschwert kam das Forellenthema daher, beschwingt und mit spürbarer Hingabe musizieren die fünf Künstler und verabschiedeten sich nach tosendem Beifall mit einem Arrangement von Haydns Abschieds-Sinfonie. Wahrlich eine gelungene Saisoneröffnung, die für die kommenden Konzerte Grossartiges verspricht! (sl)

NOTTURNO

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Trio Rafale
Weltberühmtes Klaviertrio

Es war ein fantastischer Abschluss der Sonaare-Saison 15 mit dem Trio Rafale (Daniel Meller, Violine//Flurin Cuonz, Violoncello//Maki Wiederkehr, Klavier). Temperamentvolles Zusammenspiel, fein ausgestaltete musikalische Bögen, Schwung und grosse Spielfreude, das erneut sehr zahlreich erschienene Publikum wurde mit einem Konzert auf Weltklasse-Niveau verwöhnt und applaudierte entsprechend begeistert, worauf es vom Trio mit einer wunderbaren Zugabe von Fritz Kreisler belohnt wurde. (dh)

  • Sonaare Notturno Trio Rafale

ABENDDÄMMERUNG

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Tacchi alti
Inspirierende und verträumte Sommernachtsmusik

Abenddämmerung hiess das Programm an diesem schwülen Sommerabend im Golattikeller. Und getreu diesem Motto bekam das zahlreich erschienene und Fächer wedelnde Publikum wunderbar verträumte Sommernachtsmusik zu hören, durchsetzt von musikalischen Szenen aus dem Wald oder dem Erwachen nach einem Sommertraum. Das Ensemble tacchi alti, mit Barbara Bossert an der Querflöte, Kathrin Bertschi an der Harfe und Hannes Bärtschi an der Bratsche führten die aufmerksam schwelgenden Zuhörer gekonnt in die Welt der Impressionisten und als der letzte Ton verklungen war, toste nebst dem Publikum auch gleich Petrus heftig mit. (sl)